Day 7

Dunstaffnage Castle 2004001

 

 

Castle Menzies

Castle Menzies (veraltet: Weem Castle) in Schottland ist Stammsitz des Clan Menzies. Es liegt leicht westlich von dem kleinen Dorf Weem, nahe Aberfeldy in den Highlands von Perthshire.
Die Burg aus dem 16. Jahrhundert, restauriert von der Menzies Clan Society, war über 400 Jahre Sitz der Häuptlinge des Clans Menzies. Strategisch gut gelegen, war es in die turbulente Historie der Highlands involviert. Charles Edward Stuart, der Thronanwärter der Stuarts, verbrachte 1746 auf seinem Weg zur Schlacht bei Culloden zwei Nächte in der Burg.

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Castle Menzies in Scotland is the ancestral seat of the Clan Menzies. It is located a little to the west of the small village of Weem, near Aberfeldy in the Highlands of Perthshire, close to the former site of Weem Castle, destroyed c. 1502

 

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Dunkeld

Dunkeld

 

Dunkeld (Dùn Chailleann in Gälisch) ist eine Kleinstadt am Fluss Tay in den Schottischen Highlands. Der Ort liegt etwa zwei Kilometer nördlich des Dorfes Birnam, das in William Shakespeares Drama Macbeth als Birnam Wood eine wichtige Rolle spielt.
Der Name Dùn Chailleann bedeutete Das Fort der Kaledonier. Die Reste der Befestigungsanlage kann man noch heute sehen.
Das Zentrum des Ortes, um die Ruine der Kathedrale, besteht weitgehend aus Häusern des späten 17. Jahrhunderts. Die Kathedrale stammt aus dem Jahre 1325, aber bereits um das Jahr 600 gab es hier ein Kloster, das vermutlich von Columban gegründet worden war. Dort befanden sich auch seit 849 die Reliquien dieses Missionars, und deshalb war Dunkeld jahrhundertelang das religiöse Zentrum Schottlands, in gleichem Rang mit der politischen Hauptstadt Scone.
Die Kathedrale wurde während der Reformation im 16. Jahrhundert zerstört, als Schottland unter dem Einfluss von John Knox presbyterianisch wurde. Damals wurden viele Kirchen zerstört, so dass es in Schottland sehr viele große Kirchen-Ruinen gibt.
Der „Atholl Memorial Brunnen“ im Ortsmittelpunkt wurde 1866 im Gedenken an George Murray, den sechsten Herzog von Atholl erbaut.
Im späten 18. Jahrhundert erlebte die Stadt ein Aufblühen der Leinenindustrie. Es gab mehrere Textilfabriken und viele Heimweber.
Jahr 1809 wurde die Fähre, die bis dahin den Tay zwischen Dunkeld und Birnam überquert hatte, durch eine Brücke des Architekten Thomas Telford ersetzt.

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Dunkeld is a small town in Perth and Kinross, Scotland. It is about 15 miles north of Perth on the eastern side of what is now the A9 road into the Scottish Highlands, and on the opposite (north) side of the River Tay from the village of Birnam. Dunkeld and Birnam share a railway station, (Dunkeld and Birnam railway station) on the Highland Main Line.
On the western side of the A9 is The Hermitage, a National Trust for Scotland site. Dunkeld Cathedral is on the north bank of the River Tay.

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Dunkeld Cathedral

Dunkeld Cathedral

Das Zentrum des Ortes, um die Ruine der Kathedrale, besteht weitgehend aus Häusern des späten 17. Jahrhunderts. Die Kathedrale stammt aus dem Jahre 1325, aber bereits um das Jahr 600 gab es hier ein Kloster, das vermutlich von Columban gegründet worden war. Dort befanden sich auch seit 849 die Reliquien dieses Missionars, und deshalb war Dunkeld jahrhundertelang das religiöse Zentrum Schottlands, in gleichem Rang mit der politischen Hauptstadt Scone.

Die Kathedrale wurde während der Reformation im 16. Jahrhundert zerstört, als Schottland unter dem Einfluss von John Knox presbyterianisch wurde. Damals wurden viele Kirchen zerstört, so dass es in Schottland sehr viele große Kirchen-Ruinen gibt.

 

Dunkeld Cathedral stands on the north bank of the River Tay in Dunkeld, Perth and Kinross, Scotland. Built in square-stone style of predominantly grey sandstone, the cathedral proper was begun in 1260 and completed in 1501. It stands on the site of the former Culdee Monastery of Dunkeld, stones from which can be seen as an irregular reddish streak in the eastern gable.

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Fortingall Yew

Fortingall Yew

Die Fortingall Yew ist eine Eibe und gilt als ältester Baum Europas und älteste Kirchhofseibe der Welt. Ihr Alter wird auf deutlich über 2000 Jahre geschätzt.
Die Europäische Eibe steht in einem Kirchhof in Fortingall im Bezirk Perth and Kinross (Schottland). Der Stamm, der mittlerweile gespalten ist, wurde im späten 18. Jahrhundert mit einem Umfang von 16 Metern gemessen. Aus diesen historischen Messungen und dem seitherigen Zuwachs wurde ein ungefähres Gesamtalter abgeleitet. Die Schätzungen reichen bis etwa 5000 Jahre.
Eiben sind zweihäusig, es gibt also männliche und weibliche Pflanzen. Die Fortingall Yew wurde nach ihren Blüten in der Vergangenheit durchgehend und ausschließlich als männlich eingestuft. Im Oktober 2015 entdeckte ein Botaniker des Royal Botanic Garden Edinburgh jedoch einen Ast, der drei Früchte trug, also auch weibliche Blüten entwickelt hatte. Der Rest des Baumes ist eindeutig weiterhin männlich. Als Ursache werden Veränderungen im Hormonhaushalt angenommen.

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The Fortingall Yew is an ancient tree in its own walled enclosure within the village churchyard. Its age is estimated to be between 3000 and 9000 years, and it may be the oldest living tree – perhaps even the oldest living thing – in Europe. Place-name and archaeological evidence hint at an Iron Age cult centre at Fortingall, which may have had this tree as its focus. The site was Christianised during the Dark Ages, perhaps because it was already a sacred place.

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